Modernisierung von Nichtwohngebäuden und Holzbau | IFB Hamburg
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Modernisierung von Nichtwohngebäuden und Holzbau

  • Zuschuss 15 % bis 20 % der förderfähigen Kosten, bis 200.000 € je Gebäude
  • Zuschuss 0,80 €/kg für Einsatz von Holz in der Gebäudekonstruktion von Neubauten

Ressourcen sparen durch Modernisierung und den Einsatz von Holz?
Wir fördern Nachhaltigkeit!

Wir unterstützen die energetische Modernisierung von Nichtwohngebäuden.
Des Weiteren unterstützen wir den Einsatz von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in der Gebäudekonstruktion (Neubau) von Nichtwohngebäuden. Gemeinsam wollen wir so den Energieverbrauch und CO2-Emissionen in Hamburg verringern. 
Achtung: Ab 01.01.2022 wird nur noch das Modul „Verwendung von Holz beim Neubau von Nichtwohngebäuden“ fortgesetzt. Neu: Der Gebäudestandard muss einem „Effizienzgebäude 40“ entsprechen. Ein „Effizienzgebäude 40“ (EffGeb40) muss die zum IFB-Antragszeitpunkt geltenden technischen Mindestanforderungen des Programms „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude“ im Standard EffGeb40 erfüllen, siehe „Technische Mindestanforderungen zum Programm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude“. Auch die dort genannten Regelungen und Hinweise zur Effizienzgebäude-Berechnung nach DIN V 18599 sind zu beachten.
Anträge für die „Energieberatung“ oder die „Energetische Modernisierung der Gebäudehülle“ werden vorbehaltlich der noch zur Verfügung stehenden Fördermittel maximal bis zum 31.12.2021 entgegengenommen. Die Modernisierung der Gebäudehülle wird im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert.

Wen fördern wir?

Grundeigentümer und sonstige dinglich Verfügungsberechtigte (z. B. Erbbauberechtigte) von Nichtwohngebäuden in Hamburg

Was fördern wir?

  • Energieberatung und Erstellung der Energiebilanz nach DIN V 18599
  • Energetische Modernisierung der Gebäudehülle von Nichtwohngebäuden
  • Baubegleitung durch einen unabhängigen Sachverständigen bei geförderten Maßnahmen
  • Verwendung von nachhaltigen Dämmstoffen bei der energetischen Modernisierung
  • Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in der Gebäudekonstruktion von Neubauten mit der begleitenden „Qualitätssicherung Holzbau“

Wie sind die Förderkonditionen?

  • Der Zuschuss für eine energetische Modernisierung beträgt 15 % der förderfähigen Investitionskosten. Für KMU erhöht sich der Zuschuss auf 20%. Die maximale Förderhöhe beträgt je Gebäude 200.000 €. Die Bagatellgrenze beträgt 1.500 € je Gebäude.
  • Die Energieberatung und Erstellung der Energiebilanz nach DIN V 18599 wird mit einem Zuschuss in Höhe von 50 % des Honorars, höchstens jedoch mit 10.000 € je Gebäude gefördert. Für KMU erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 70 % des Honorars.
  • KMU erhalten für die Beauftragung eines unabhängigen Sachverständigen für die qualitätssichernde Baubegleitung einen Zuschuss in Höhe von 50 % des Honorars, höchstens jedoch 10.000 € je Gebäude.
  • Der Einsatz von Dämmstoffen mit dem Gütezeichen "Blauer Engel" RAL-UZ 132 bzw. Wärmedämmverbundsystemen RAL-UZ 140 oder dem natureplus-Siegel wird mit einem zusätzlichen Zuschuss von 11,00 € je m² Bauteilfläche gefördert.
  • Der Einsatz von Holz in der Gebäudekonstruktion von Neubauten, Aufstockungen und Anbauten wird mit 0,80 € je Kilogramm Holzprodukt gefördert. Voraussetzung für die Holzbauförderung ist die Begleitung durch einen autorisierten Qualitätssicherer. Diese kann mit einem Zuschuss in Höhe von 50 % des Honorars, höchstens jedoch mit 10.000,00 € je Gebäude gefördert werden.

Was ist noch zu beachten?

Die Förderung wird für Nichtwohngebäude gewährt, deren Baugenehmigung älter ist als 20 Jahre, außer beim Einsatz von Holz bei Neubauten. Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahme (Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages) gestellt werden.

Die Energieeinsparung für den Energieberatungsbericht können Sie auch mit Hilfe des TEK-Tools des Instituts Wohnen und Umwelt zu berechnen, welches kostenfrei im Internet erhältlich ist. Dabei handelt es sich um eine Excel-Arbeitshilfe, die eine schnelle energetische Bilanzierung von Nichtwohngebäuden im Bestand in Anlehnung an DIN V 18599 ermöglicht.

Gerne informieren wir Sie zu weiteren Details – unsere Förder-Experten beraten Sie!

So funktioniert´s

  • Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
  • Stellen Sie Ihren Antrag auf dem entsprechenden Vordruck und reichen Sie ihn zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen ein (Bitte nutzen Sie einen alternativen Browser wie z.B. Google Chrome oder Firefox sofern Sie das Antragsformular nicht öffnen können).
  • Wir prüfen Ihren Antrag so schnell wie möglich und entscheiden über eine Bewilligung.
  • Nach Erhalt der Bewilligung starten Sie Ihr Vorhaben.

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