Transformationsqualifikation für Wasserstoff-Systeme | IFB Hamburg

Transformationsqualifikation für Wasserstoff-Systeme

  • Nicht-rückzahlbare Zuschüsse
  • Für Unternehmen der Luftfahrtbranche und Branchen mit Wasserstoffbezug
  • Antragstellung bis 31. Mai 2022

Zuschüsse zur Wasserstoff-Weiterbildungsmaßnahmen für Unternehmen der Luftfahrtbranche und Branchen mit Wasserstoffbezug

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Krise die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Luftfahrtstandorts Hamburg mit wirkungsvollen Konjunktur- und Wachstumsmaßnahmen zu unterstützen. Gerade Unternehmen der Luftfahrtindustrie und verwandter Branchen sind dabei in hohem Maße von der Corona-Krise betroffen. Sie sollen mit diesem Programm besonders gefördert werden, indem Mitarbeiter, die sich in Kurzarbeit befinden, gezielt auf die Zukunftstechnologie Wasserstoff vorbereitet werden.

Wen fördern wir?

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen der Luftfahrtbranche, der Luftfahrtzulieferindustrie sowie Ingenieur-Dienstleister im Bereich Luftfahrt und weitere Branchen mit Wasserstoffbezug
  • mit Sitz oder Betriebsstätte in Hamburg
  • mit 10 oder mehr Beschäftigten.

Was fördern wir?

Die Teilnahme an zertifizierten umfangreichen Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Wasserstoff-Systeme von Beschäftigen in Kurzarbeit von Hamburger Unternehmen der Luftfahrtbranche und weitere Branchen mit Wasserstoffbezug.

Fördervoraussetzungen:

  1. Vor Antragstellung darf noch nicht mit der Weiterbildungsmaßnahme begonnen worden sein, d. h., dass die Buchung der Weiterbildungsmaßnahme noch nicht erfolgt sein darf.
  2. Die Weiterbildungsmaßnahme muss bis zum 30.06.2022 begonnen werden.
  3. Der Bildungsanbieter und die Weiterbildungsmaßnahme müssen von einer fachkundigen Stelle nach Verordnung über die Voraussetzungen und das Verfahren zur Akkreditierung von fachkundigen Stellen und zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch des Sozialgesetzbuchs (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung - AZAV) zertifiziert sein.
  4. Die an der Weiterbildungsmaßnahme teilnehmenden Beschäftigten müssen sich zu Beginn der Maßnahme in Kurzarbeit befunden haben.
  5. Die an der Weiterbildungsmaßnahme teilnehmenden Beschäftigten müssen bei der Hamburger Betriebsstätte des Antragstellers beschäftigt sein.
  6. Die Kosten der Maßnahme müssen nach § 106a Sozialgesetzbuch, Drittes Buch (SGB III), anteilig von der Bundsagentur für Arbeit übernommen werden.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung wird als anteiliger nicht-rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) gewährt, welche die Förderung der Maßnahme durch die Bundesagentur für Arbeit nach § 106a SGB III ergänzt.
Der Zuschuss bemisst sich nach der Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens, die an der Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen. Die Förderung ist begrenzt auf maximal 7.000 € pro Teilnehmer und maximal 400.000 € pro Unternehmen.
Die Höhe der Förderquote der IFB beträgt 50 % der förderfähigen Kosten, unabhängig von der Unternehmensgröße. 

Anzahl BeschäftigteFörderquoteFörderquote Förderquote Insgesamt
IFBBundesagentur für Arbeit
Weniger als 10 Beschäftigte entfällt100%100%
10 bis 249 Beschäftigte50%50%100%
250 und weniger als 2.500 Beschäftigte50%25%75%
2.500 oder mehr Beschäftigte 50%15%65%

Bei der Förderung der Bundesagentur für Arbeit ist die Förderquote nach der Unternehmensgröße gestaffelt. Für die Ermittlung der Unternehmensgröße wird das Betriebsstättenkonzept für Kurzarbeit der Bundesagentur für Arbeit angewendet. Die Förderung der Bundesagentur für Arbeit muss bei dieser gesondert beantragt werden.

So funktioniert das Antragsverfahren

  • Bitte fragen Sie die Antragsformulare bei dem unten genannten Ansprechpartner der IFB Hamburg an. Die weiteren einzureichenden Unterlagen ergeben sich aus dem Antragsformular.
    • Anträge auf Förderung sind vollständig ausgefüllt rechtsverbindlich unterschrieben und mit allen Anlagen versehen im Original an folgende Adressen zu senden:

Hamburgische Investitions- und Förderbank

Abteilung Innovation und Geschäftsentwicklung

Besenbinderhof 31

20097 Hamburg 

  • Mit Datum des Antragseingangs bei der IFB Hamburg darf auf eigenes Risiko und unter Beachtung dieser Förderrichtlinie sowie der ANBest-P mit der, durch die Bundesagentur für Arbeit kofinanzierten Maßnahme begonnen werden, d. h., dass die Buchung der Maßnahme bei dem Bildungsanbieter erfolgen darf.
  • Die IFB Hamburg prüft den Antrag und stellt die Förderwürdigkeit und die Förderhöhe fest.
  • Sie beginnen mit der Maßnahme und rufen nach 3 Monaten erstmalig anteilig Fördermittel ab.
  • Sie führen die Maßnahme erfolgreich durch, reichen den Verwendungsnachweis ein und rufen die restlichen Fördermittel ab.
  • Die Antragstellung ist bis zum 31. Mai 2022 möglich.

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