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Digitale Fortbildung für Lehrkräfte

Wie kann man digitale Medien sinnvoll im Unterricht einsetzen? Gefördert von der IFB Hamburg hat es Fobizz innerhalb kurzer Zeit zur größten unabhängigen Weiterbildungsplattform in Deutschland für Lehrerinnen und Lehrer gebracht.

Die Kreidetafel im Unterricht stirbt langsam aus. Internetfähige Smartboards ersetzen sie, Laptops ziehen ein in den Klassenraum, ein Smartphone hat ohnehin fast jedes Kind. Von den Lehrkräften wird erwartet, dass sie die digitalen Medien auch im Unterricht nutzen. Doch nicht selten kennen sich ihre Schüler besser mit ihnen aus als sie selbst. „Man darf die Lehrer nicht im Regen der Digitalisierung stehen lassen“, sagt Theresa Grotendorst, Gründerin und Geschäftsführerin des Startups Fobizz. „Man muss sie unterstützen.“

Fobizz tut das mit Online-Fortbildungsangeboten zur digitalen Welt. Mit Videos, interaktiven Elementen und praktischen Übungen. Wie können digitale Werkzeuge im Unterricht eingesetzt werden? Wie funktionieren Snapchat, TikTok, Twitter oder Instagram und wie können sie zu einem besseren Unterricht beitragen? Das sind einige der Themen. Auch Kurse in Datenschutz, App-Entwicklung im Unterricht oder Grundlagen der Informatik bietet Fobizz an. Die Angebote können jederzeit auf www.fobizz.com abgerufen werden, die Nutzer bestimmen das Lerntempo selbst. „Der Bedarf an Weiterbildung ist nicht allein durch Präsenzveranstaltungen zu decken“, sagt Grotendorst. „Wir vermitteln ein Grundverständnis für digitale Technologien und Medien und zeigen, wie diese vielfältig im Unterricht genutzt werden können. Auf dieser Basis können die Lehrkräfte selbst entscheiden, ob und wie sie digitale Medien einsetzen.“

Die 33-jährige, die Informationsmanagement studierte, hat ebenso wie ihre Mitgründer Dr. Diana und Dr. Philipp Knodel viele Präsenzfortbildungen für Lehrkräfte gegeben bevor sie auf die Idee kamen, das Wissen über eine Plattform digital zur Verfügung zu stellen. Das tun auf Fobizz auch Lehrer, Trainer und Medienpädagogen. „Es gibt unglaublich viel engagierte Lehrkräfte, die sehr versiert sind beim Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Diesen Vorreitern geben wir ein Werkzeug in die Hand, mit dem sie ihre Erfahrungen mit Kolleginnen und Kollegen teilen können.“

An Lehrkräfte aller Fachrichtungen richtet sich Fobizz, aber mehr noch an Schulen oder Schulverbände, die Lizenzpakete kaufen können. Die Teilnehmer erhalten Zertifikate, in manchen Bundesländern ist das Anfang 2018 gegründete Startup bereits in den offiziellen Fortbildungskatalogen gelistet. Auf Bildungskonferenzen, Messen oder per Mailingaktionen wirbt das Startup aktiv um weitere Nutzer.
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„Die Förderung durch das InnoFounder-Programm hat uns in die Lage versetzt, unseren Unternehmensaufbau gezielt voranzutreiben. Sie kam genau zum richtigen Zeitpunkt“, meint Grotendorst. Mit diesem Angebot unterstützt die IFB Hamburg innovative, insbesondere digitale Vorhaben von Gründerinnen, Gründern und Gründungsteams. Für aussichtsreiche Startups in Hamburg, die sich in der Gründungsphase befinden und weniger als ein Jahr bestehen, werden maximal 75.000 Euro vergeben.

Mehrere tausend Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz zählt Fobizz inzwischen, der Mitarbeiterstamm ist auf ein knappes Dutzend angewachsen. Weiteres Wachstum ist das naheliegende Ziel, sowohl bei den Nutzern als bei den Funktionalitäten der selbstentwickelten Lernplattform: „Wir wollen sie weiter ausbauen“, sagt Grotendorst.

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Bild Credits:

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